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Chronologie und Wissenswertes


pdf iconChronologie Stand 09.09.09
   pdf iconWissenswertes Stand 14.02.09

"Schwarzschwäne: Wir kommen wieder!"
 
Der Verein Thunersee-Schwanensee hat die verbliebenen vier Schwarzschwäne dieser Tage aus tierschützerischen Gründen in eine aussenstation in der Schweiz disloziert. Er wird mit einer neuen Generation von Schwarzschwänen, die keine Prägung an die Liegenschaft zum ehemaligen Besitzer haben, fachkundig aufziehen und so rasch wie möglich wieder auf den Thunersee bringen.
pdf iconMedienmitteilung, 22. Juli 2009
 
Dringliche Anfrage beantwortet
Bundesrat hat am 2.7.2009 die dringliche Anfrage des Sigriswiler SVP-Nationalrats Adrian Amstutz beantwortet. Die Schwarzschwäne werden zwar flugunfähig weiterhin auf dem Thunersee toleriert. Für eine Ausnahmebewilligung bestehe jedoch aufgrund der Rechtsgrundlage kein Ermessensspielraum

Pressemitteilung zur "Kundgebung pro Schwarzschwäne" vom Samstag auf dem Rathausplatz

pdf iconMedienmitteilung, 7. Juni 2009

SVP-Nationalrat Adrian Amstutz und BDP-Nationalrätin Ursula Haller reichen je einen Vorstoss ein

Der Sigriswiler SVP-Nationalrat Adrian Amstutz und die Thuner BDP-Nationalrätin Ursula Haller haben je einen Vorstoss im Nationalrat eingereicht. Amstutz setzt sich für eine Ausnahmebewilligung ein, Haller will mehrere Fragen beantwortet haben - unter anderem, weshalb der Schwarzschwan – just während des erwähnten Verfahrens - auf die "schwarze Liste" gemäss Freisetzungsverordnung aufgenommen und diese mittels Gesetzesänderung per 1.10.2008 in Kraft gesetzt wurde.

pdf iconVorstoss Ursula Haller

pdf iconVorstoss Adrian Amstutz


Der Verein wird Besitzer der Schwäne und ruft zur Kundgebung auf
 
Der Verein Thunersee-Schwanensee ist der neue Besitzer der Schwarzschwäne auf dem Thunersee. Zudem ruft er am Samstag, 6. Juni, um 16 Uhr auf dem Rathausplatz in Thun zur öffentlichen "Kundgebung pro Schwarzschwäne" auf.
pdf iconSchwan-Eigentümerwechsel- 4.6.09

Markus Krebser trennt sich nach über 20 Jahren von den Schwarzschwänen
 
Markus Krebser trennt sich von den Schwarzschwänen und allen anderen Exotenvögeln. Er sieht keine Möglichkeit, die ihm auferlegten Auflagen zu erfüllen.
pdf iconMedien Schlusscommuniqué 02.06.09

Kanton duldet weiterhin zehn Schwarzschwäne - doch sie dürfen nicht mehr fliegen
 
Der Kanton duldet weiterhin zehn Schwarzschwäne auf einem klar definierten Perimeter im unteren Thunerseebecken. Neu muss ihnen der Besitzer jedoch jährlich die Flügel stutzen, damit sie nicht mehr Ausflüge unternehmen und sich womöglich auf einem anderen See ausbreiten können:
pdf iconMedienmitteilung Kanton

Der Kanton duldet zwar weiterhin zehn Schwarzschwäne auf dem Thunersee, doch müssen ihnen neu jährlich die Flügel gestutzt werden. Markus Krebser reagiert auf den Entscheid des Kantons
pdf iconMedienmitteilung Markus Krebser

Der Verein Thunersee-Schwanensee reagiert auf den Entscheid des Kantons, wonach zwar zehn Schwarzschwäne geduldet sind, ihnen jedoch die Flügel gestutzt werden müssen
pdf iconMedienmitteilung Verein
Für die "Freunde der Schwarzen Schwäne" ist der Entscheid des Kantons aus tierschutzüberlegungen inakzeptabel
pdf iconInformation Verein

Aus Yverdon zurück in Thun

Die vier Schwarzschwäne haben nach sechs Wochen ihren Ausflug in die Romandie beendet und sind nach Thun zurückgeflogen. Seit dem 25. November halten sie sich wieder auf dem unteren Seebecken auf dem Thunersee auf pdf iconMedienmitteilung Stand 1.12.08

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Neue Medienmitteilung des Vereins Thunersee - Schwanensee

Neu: Verein gegründet

Nach Gesprächen mit der BDP-Nationalrätin Ursula Haller und dem SVP-Nationalrat Adrian Amstutz sowie der Motion der Thuner SVP-Grossräte Andreas Lanz und Carlo Kilcherr hat der Kanton im März 2008 mitgeteilt, dass das Thema Schwarzschwäne vorerst zur Ruhe kommen soll. Die Tiere auf dem Thunersee dürfen vorübergehend bleiben. Inzwischen will Regierungsrat Andreas Rickenbacher eine Lösung suchen, die von allen Parteien getragen werden kann.

Mit seiner Medienmitteilung vom 20. Mai 2008 hat der Kanton mitgeteilt, dass die Schwarzschwäne unter strengen Bedingungen vorläufig toleriert werden:  www.be.ch/medienmitteilungen

Die "Freunde der Schwarzen Schwäne" sind zwar darüber erfreut, dass die Schwäne bleiben könnten, doch erachten wir die Bedingungen als zweifelhaft und fraglich bezüglich der Umsetzung:
Antwort auf die Medienmitteilung des Kantons: Antwort.pdf

Nun haben die "Freunde der Schwarzen Schwäne" den Verein Thunersee-Schwanensee gegründet.

Der Verein stützt sich auf das überwältigende Echo der Bevölkerung anlässlich der Petition und auf die Flut von Leserbriefen, in denen sich Dutzende von Menschen gegen den Entscheid wehrten, alle Schwarzschwäne einzufangen. Die Leserbriefschreiber und die knapp 6'000 Unterzeichnenden der Petition bedürfen der Vertretung durch eine Organisation.

Der Verein Thunersee-Schwanensee will in Politik und Öffentlichkeit Verständnis für die schwarzen und weissen Schwäne schaffen, ihre Verhaltensweisen darlegen und damit das über 20-jährige, gemeinsame Leben der beiden Schwanenarten auf dem Thunersee weiterhin sichern.

Motion im Grossen Rat

Seit dem Entscheid von Bund und Kanton von Mitte Februar 2008 sind die Emotionen sehr hoch gegangen. Wir danken an dieser Stelle allen Menschen aus nah und fern, die sich mit Leserbriefen oder anderen Mitteln für den Erhalt der Schwarzschwäne auf dem Thunersee eingesetzt haben – allen voran auch Nationalrätin Ursula Haller und Nationalrat Adrian Amstutz. Als Ergänzung setzen sich nun auch die SVP-Grossräte Andreas Lanz und Carlo Kilchherr mit einer Motion im Grossen Rat für die Schwäne ein.
pdf iconMotion Lanz/Kilchherr

Im Moment will der Kanton etwas Ruhe in die ganze Angelegenheit kommen lassen und belässt es beim Status Quo. Er will in den nächsten Wochen über das weitere Vorgehen entscheiden. Im Moment hat Regierungsrat Andreas Rickenbacher (SP) die Federführung übernommen. Er will das Gespräch mit allen Betroffenen suchen und sei überzeugt, dass sich eine vernünftige Lösung finden lasse, hinter der alle stehen können.

Damit auch die Medien, die sich in der ganzen Schweiz und auch im Ausland zum Thema geäussert haben, über den aktuellen Stand orientiert sind, haben wir eine Medienmitteilung verfasst und verschickt.
pdf iconPressemitteilung (19.3.08)

Das Resultat von knapp 6000 Unterschriften: Der Bund will alle Schwarzschwäne einfangen
Jetzt hat der Kanton nach dem "Runden Tisch" vom 14. Februar 2008 den Entscheid im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt bekannt gegeben: Der Bund respektive der eidgenösische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig will alle Schwarzschwäne auf dem Thunersee einfangen. Rückendeckung geben ihm Natur- und Tierschützer. Das können wir Vertreter der "Freunde der Schwarzen Schwäne" und der knapp 6000 Petitionärinnen und Petitionäre nicht akzeptieren.

Wir rufen alle Menschen und Medien auf mitzuhelfen, dass mindestens der Status quo erhalten werden kann (ungefähr zehn Tiere, alle Eier in freien Gelegen werden angestochen).

pdf iconBrief an das Jagdinspektorat (14.2.08)
pdf iconMedienmitteilung des Kantons und des Bundes (19.2.08)
pdf iconMedienmitteilung der "Freunde der Schwarzen Schwäne" (19.2.08)
pdf iconErgänzung zur Medienmitteilung der "Freunde der Schwarzen Schwäne" (19.2.08)
pdf iconStellungnahme des Züchters Markus Krebser

Der „Runde Tisch“ beim Kanton vom 14. Februar 2008 – Der Bund kommuniziert den Entscheid nächste Woche

Als Antwort auf die knapp 6000 Unterschriften der Petition hat der kantonale Jagdinspektor Peter Juesy am Donnerstag, 14. Februar 2008, involvierte und betroffene Personen und Organisationen zu einem „Runden Tisch“ zum Thema Schwarze Schwäne nach Münsingen eingeladen. Mit dabei waren unter anderem der eidgenössische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig, Wildhüter Fritz Wenger und Andreas Rubin, Thuns Gemeinderat Peter Siegenthaler, Thuns Gewerbeinspektor Reto Keller, der Züchter Markus Krebser, Vertreter der Schweizerischen Vogelwarte, von Pro Natura, von der Ala Bern und vom Dachverband Berner Tierschutzorganisationen. Die „Freunde der Schwarzen Schwäne“ sowie die Petitionärinnen und Petitionäre waren durch Tourismusfachfrau Renate Gloor sowie der Ornithologe und EDU-Stadtrat David Külling aus Thun vertreten.

Am „Runden Tisch“ wurden die einzelnen Positionen dargelegt. Im Zentrum standen vor allem die gesetzlichen Grundlagen. Ein Entscheid über die Stossrichtung wurde zwar gefällt, aber dieser wird durch das eidgenössische Jagdinspektorat nächste Woche mittels Pressemitteilung kommuniziert. Bis dahin wurde Stillschweigen vereinbart (vgl. auch unsere Medienmitteilung von heute:
pdf icon Pressetext "Runder Tisch"

Im Vorfeld und im Hinblick auf den „Runden Tisch“ haben die Petitionsvertreter Renate Gloor und David Külling dem kantonalen Jagdinspektor Peter Juesy einen Vorschlag eingereicht. Darin sind die Anliegen der Petition präzisiert (dass Schwarzschwäne auch in freier Natur brüten können respektive nicht alle ihre Eier angestochen werden – analog der Handhabung bei den weissen Höckerschwänen). Zudem sind darin die Überlegungen dargelegt, die zum Vorschlag geführt haben. Am selben Tag, wie der Entscheid veröffentlicht wird, schalten die „Freunde der Schwarzen Schwäne“ das Dokument auf – ergänzt mit einer Stellungnahme und der Information über das weitere Vorgehen.

Der Gemeinderat von Thun hat auf die Petition geantwortet

Am 12. Dezember hat der Gemeinderat von Thun auf die Petition der "Freunde der Schwarzen Schwäne" geantwortet, die am 5. Oktober mit 5858 Unterschriften eingereicht worden ist. Trotz dieser hohen Anzahl Personen, die sich für eine tolerantere Lösung für die Schwarzschwäne auf dem Thunersee einsetzen, erachtet er den Status Quo mit 10 bis 12 tieren als vertretbare Lösung.

pdf icon Seine Antwort im Wortlaut
pdf icon Pressemitteilung: Die Stellungnahme der "Freunde der Schwarzen Schwäne"

Der nächste Entscheid fällt am Donnerstag, 14. Februar: Dann hat das eidgenössische Jagdinspektorat zu einem Runden Tisch eingeladen. Im Hinblick auf dieses Treffen werden die "Freunde der Schwarzen Schwäne" einen Vorschlag als Diskussionsbasis ausarbeiten.

Schwarzschwäne als Plüschtier und in süsse Schokolade gehüllt

Nebst der Postkarte "Gruss vom Thunersee", welche in der Buchhandlung Krebser in Thun bezogen werden kann, gibt es noch weitere Schwarzschwan-Artikel. Die Confiserie Steinmann im Bälliz in Thun verkauft Schokoladen-Geschenkpackungen mit je einem schwarzen und weissen Schwan als Sujet. Das Kaufhaus Karstadt in Münster (D), wo sich ein Schwarzschwan in ein Tretboot in Form eines weissen Schwanes verliebt hat und dessen Geschichte um die Welt ging, verkauft Schwarzschwäne als Plüschtier. Wer einen solchen bestellen möchte, kann 30 Franken in Couvert legen und an Renate Gloor, "Freunde der Schwarzen Schwäne", Pfaffenbühlweg 40, 3604 Thun, schicken.

Allen ein herzliches Dankeschön !

Bis am Freitagmittag, 5. Oktober, haben 5801 Frauen und Männer die am 18. Juli 2007 lancierte Petition der "Freunde der Schwarzen Schwäne" unterschrieben! Bis am Montag, 15. Oktober, sind noch weitere 57 Unterschriften eingetroffen. Diese haben wir nun dem Gesamtgemeinderat von Thun noch überreicht. Insgesamt haben also 5858 Personen die Petition unterschrieben. Das ist ein Grosserfolg und übertrifft alle Erwartungen! Die Lobby für die Schwarzschwäne, die zusammen mit den Höckerschwänen seit über 15 Jahren auf dem unteren Teil des Thunersees leben, ist wirklich riesig.

An dieser Stelle möchten wir allen Menschen von Herzen danken, die sich für die Tiere und die Petition eingesetzt haben. Seit der Übergabe vom Freitag, 5. Oktober 2007, liegt der Ball beim Gesamtgemeinderat von Thun, anschliessend beim Jagdinspektorat und dem Regierungsrat des Kanton Bern – und nicht zuletzt beim eidgenössischen Jagdinspektorat und dem Bundesamt für Umwelt.

Wir hoffen zutiefst, dass die innert 2,5 Monaten gesammelte, grosse Anzahl Unterschriften die Verantwortlichen dafür gewinnen kann, dem Anliegen der Petitio-närinnen und Petitionären eine Chance zu geben – zumindest auf Zusehen hin. Unser höchstes Glück wäre, wenn diese knapp 5800 Unterschriften dazu führen können, dass sich die Geschichte mit der Ansiedlung der Höckerschwäne in Europa, in der Schweiz und im Speziellen auch auf dem Thunersee nun mit den Schwarzschwänen wiederholt!

Wir alle haben Alles gegeben und getan, um zu erreichen, dass die Schwarzschwäne auf dem Thunersee, die seit 2004 in einer Vereinbarung zwischen dem Kanton Bern und dem Züchter Markus Krebser in Hünibach auf rund zehn Exemplare bewilligt sind (was übrigens ebenfalls auf den Einsatz der Bevölkerung für die Schwarzschwäne zurückzuführen ist), in Zukunft freier leben können. Dass also nicht mehr alle ihre Eier angestochen werden, sondern nur noch in dem Masse, wie es bei den Höckerschwänen gehandhabt wird.

Zudem haben wir unserer Idee, das friedliche Beisammensein von schwarzen und weissen Schwänen auf dem Thunersee auch in touristischer Hinsicht zu nutzen, ein Gesicht gegeben und gehen mit Beispiel voran: Zusammen mit Markus Krebser haben wir die Postkarte „Gruss vom Thunersee“ kreiert und zum Verkauf bereit gestellt: (Grusskarte als PDF).

Zugleich möchten wir Markus Krebser für sein Buch „Schwäne auf dem Thunersee: Ansiedlung Geschichte Mythologie Schwarzschwan“ gratulieren. Auf 84 Seiten und mit 125 Fotografien lässt er uns teilhaben an seinen Erfahrungen mit Schwarzschwänen. Spannend zu lesen ist auch die Jahrzentelangen Bemühungen, die Höckerschwäne auf dem Thunersee anzusiedeln. Das Bild- und Textbuch ist ein zeitloses Juwel für Jung und Alt (www.krebser.ch). Besonders gefreut haben wir uns auch über sein zwölfteiliges Kartenset mit Schwarzschwänen als Sujets – und natürlich dem Blatt, das er seinem Buch beigelegt hat. Darin stellt er sich hinter das Anliegen der „Freunde der Schwarzen Schwäne“ und geht noch weiter als die Petition: Er plädiert dafür, dass weder Eier von weissen noch von schwarzen Schwänen angestochen werden. Er ist überzeugt, dass sich die Bestände auf natürliche Weise regulieren und beschreibt diesen Mechanismus auch ausführlich in seinem Buch.

die "Freunde der Schwarzen Schwäne"

Brief an den Gemeinderat: pdf icon download       Pressemitteilung: pdf icon download

Neustes Buch von Markus Krebser: "Schwäne auf dem Thunersee"

Ab Samstag, 29. September 2007, ist das neuste Buch von Markus Krebser "Schwäne auf dem Thunersee: Ansiedlung - Geschichte - Mythologie - Schwarzschwan" in allen Buchhandlungen in der Deutschschweiz erhältlich. Auf 84 Seiten und mit 125 Farbfotografien schildert er unter anderem Geschichte und Hintergrund der Höckerschwäne und deren Ansiedlung in Mitteleuropa - unter anderem auch auf dem Thunersee. Der Autor lässt die Lesenden an seinen über zwei Jahrzehnte langen Erfahrungen mit den Schwarzschwänen teilhaben. Sie werden in Europa erstmals auf solch ausführliche Weise vorgestellt.



www.thunersee-schwanensee.ch